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Aktuelles

Verurteilung in Lörrach

Am 20.02. fand in Lörrach der dritte und letzte Verhandlungstag des Prozesses gegen den rassistischen Nachbarn einer Familie in Weil am Rhein statt. Er wurde zu einer Geldstrafe von 800 Euro verurteilt. Das Motiv des Verurteilten sei „unklar“.

Berichte:

Jean-Marie Le Pen in Mulhouse

Am Sonntag, 12. Februar 2017, besuchte Jean-Marie Le Pen die kleine französische Stadt Mulhouse in Grenznähe von Basel. Die Faschist*innen von Lorraine Nationaliste versprachen, mit einer „Delegation“ zugegen zu sein.

 

Rechtsradikale grölen im Basler Bahnhof SBB Parolen

 

Ein Augenzeuge berichtet, eine Gruppe von etwa 20 Personen habe im Basler Bahnhof SBB auf der alten Passarelle beim Postgebäude «Heil Hitler» geschrien. Die alarmierte Polizei fand die Rechtsradikalen aber nicht.

Um die 20 Personen sollen in der Nacht auf Freitag im Basler Bahnhof SBB den Hitlergruss gemacht und dazu «Heil Hitler» gerufen haben. Das berichtet Anton Kohler, der früher als Journalist arbeitete und diese Szene auf der alten Passarelle beim Postgebäude beobachtet haben will. «Es war nicht einfach eine Gruppe von Betrunkenen», erzählt Kohler. «Die Leute haben klar, laut und verständlich Heil Hitler geschrien und einige haben den Arm zum Hitlergruss in die Höhe gestreckt.» Kohler hat sofort die Polizei alarmiert.

Sucht Polizei am falschen Ort?

Die Polizei sei vier Minuten später am Bahnhof gewesen und habe nach den Rechtsradikalen Ausschau gehalten, sagt ein Polizei-Sprecher. Man habe in der Schalterhalle nach der grölenden Gruppe gesucht, aber niemanden gefunden. Ein Umstand, der Kohler nicht überrascht: Die Gruppe sei gar nicht in die Schalterhalle gezogen, sondern Richtung Postgebäude verschwunden.

«Heil Hitler»-Rufe nicht immer strafbar (11.11.16)

«Ich erschrak extrem, dass in der Nacht eine Gruppe Neonazis durch Basel ziehen kann, die Polizei nichts davon weiss und niemand reagiert», sagt Kohler. Die Rechtsradikalen seien wie aus dem Nichts gekommen und offenbar auch so wieder verschwunden.

Die SBB wissen von diesem Vorfall nichts, heisst es auf Anfrage. Man würde allfällige Videoaufnahmen der Staatsanwaltschaft zur Verfügung stellen, falls diese sie anfordere. Die Staatsanwaltschaft will aber nicht aktiv werden, da keine Anzeige vorliege. Die geschilderte Situation sei auch nicht unbedingt strafbar, es käme stets auf die genauen Umstände an.

(Regionaljournal Basel)

Rechtsextremer Eric Weber durfte als «Nazi» bezeichnet werden

Bericht von SRF vom 3.11.2016